Jugendclub

 

Ein eigenes Reich

 

Jugendliche im Alter bis 17 Jahren werden in der SyltKlinik im sogenannten „Club“ nach einem speziell für diese Altersgruppe entwickelten pädagogischen Konzept betreut. Kernpunkte sind dabei Krankheitsverarbeitung und Wiedereinstieg in einen altersadäquaten Entwicklungsprozess, der durch die langsame Loslösung vom Elternhaus und dem Wunsch nach mehr Autonomie geprägt ist. 

 

In der Gruppe der Gleichaltrigen haben sowohl die onkologisch erkrankten Jugendlichen, als auch jugendliche Geschwister die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen. Hier werden sie mit ihren Ängsten und Sorgen verstanden und ernstgenommen, hier können sie lernen, ihre veränderte Lebenssituation mit den therapiebedingten Folgeerscheinungen zu akzeptieren. Der „Club“ bietet den Jugendlichen ein einmaliges therapeutisches Erfahrungs- und Lernfeld für die Kranheitsbewältigung und –verarbeitung, selbstverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung und Stärkung des Selbstwertgefühls. Die Gruppe der Gleichaltrigen vermittelt den Jugendlichen Sicherheit und Geborgenheit.

 

ugendliche zwischen 13 und 17 Jahren haben einen Club in der SyltKlinik, die „eigenen vier Wände“ sozusagen, „wo man mal unter sich bleiben kann“, so der Diplom-Sozialarbeiter Karl-Heinz Hain.  Für Jugendliche in der Pubertät ein ganz wichtiges Freizeitangebot.  Die Rehaklinik hat für diese Patientengruppe ein eigenes Konzept entwickelt, in das die Eltern mit einbezogen sind. Im Club gibt es jede Menge Spaß und Abwechslung, Kreatives, Musik, Bücher und Gespräche unter jungen Leuten, die auch Betroffene sind. Der eine kann von anderem lernen. Gespräche unter Gleichgesinnten im eigenen Club.

 

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